Operationen an der Wirbelsäule
Wirbelsäulenoperation · Bandscheiben-OP · Rücken-OP · Gelenksoperation · Skoliose-Operation in Wien
Meine Philosophie – Operationen nur, wenn nötig
Die Wirbelsäule ist die Säule, die uns täglich durchs Leben trägt. Ist sie geschädigt, kann Bewegung, Lebensqualität und Selbstständigkeit massiv eingeschränkt sein.
Eine Wirbelsäulenoperation ziehe ich nur als letztes Mittel der Wahl in
Betracht. Ich empfehle eine
Operation an der Wirbelsäule, an Bandscheiben oder Gelenken, wenn konservative und komplementäre Therapien
nachweislich keine Aussicht auf Erfolg mehr haben oder ein weiteres Zuwarten zu einer deutlichen Verschlechterung führen würde – etwa bei starken Schmerzen oder neurologischen Ausfällen.
Seit vielen Jahren operiere ich regelmäßig an der orthopädischen Abteilung der Klinik Penzing in Wien. Seit vielen Jahren führe ich regelmäßig operative Eingriffe an der Wirbelsäule durch und verfüge über umfassende Erfahrung in der Behandlung unterschiedlichster Wirbelsäulenerkrankungen.
Meine operativen Schwerpunkte liegen in der allgemeinen Wirbelsäulenchirurgie, bei Bandscheibenoperationen, Skoliose-Operationen, Gelenksoperationen und auch bei komplexen Fällen wie Deformitäten, Skoliose oder Kleinwuchs.
Meine Patient:innen betreue ich persönlich – von der OP-Entscheidung über den chirurgischen Eingriff bis zur Nachsorge und langfristigen Kontrolle des Behandlungserfolgs.
Die Operation kann dabei je nach Versicherungsschutz und individueller Situation als
Kassenoperation an der Orthopädischen Abteilung der Klinik Penzing oder als
Privatoperation in der Klinik Penzing beziehungsweise einem Privatkrankenhaus durchgeführt werden.

Operatives Leistungsspektrum
Auszug meines operativen Leistungsspektrums:
- Persönliche Betreuung vor, während und nach der Operation
- Wirbelsäulenoperationen bei degenerativen und strukturellen Erkrankungen
- Endoskopische und mikrochirurgische Bandscheibenoperationen
- Operationen bei Wirbelgleiten (Spondylolisthesis)
- Dekompression bei Spinalkanal- und Foramenstenosen
- Intrathekale Infiltrationen der Wirbelsäule
- Operationen von Wirbelbrüchen
- Skoliose-Operationen bei Jugendlichen und Erwachsenen
- Gelenksoperationen & Endoprothetik (künstliche Gelenke)
- Arthroskopische Eingriffe
Operative Wirbelsäulenbehandlung in Wien
Nicht jede Wirbelsäulenerkrankung erfordert eine Operation. Viele Beschwerden können erfolgreich konservativ behandelt werden. Wenn jedoch starke Schmerzen, neurologische Ausfälle oder fortschreitende Funktionseinschränkungen bestehen, kann ein operativer Eingriff sinnvoll sein.
Als Oberärztin der Orthopädischen Klinik Penzing und Fachärztin für Orthopädie und orthopädische Chirurgie behandle ich ein breites Spektrum operativer Wirbelsäulenerkrankungen – von Bandscheibenvorfällen und Nervenengstellen bis hin zu Deformitäten wie Skoliose und anderen Wirbelsäulenfehlstellungen.
Ich begleite meine Patient:innen von der ersten Diagnosestellung über die Operationsplanung bis zur Nachbetreuung und langfristigen Verlaufskontrolle. Ich lege besonderen Wert auf eine individuelle Beratung sowie eine sorgfältige Abwägung aller konservativen und operativen Behandlungsmöglichkeiten.
Zu den häufigsten Erkrankungen, die ich operativ behandle, zählen Bandscheibenvorfälle, Spinalkanalstenosen, Foramenstenosen, Wirbelgleiten (Spondylolisthesis), Spondylolysen, Erkrankungen der Halswirbelsäule, Wirbelkörperfrakturen, degenerative Verschleißerkrankungen der Wirbelsäule sowie Deformitäten wie zb. Skoliosen und Hyperkyphosen.
Ziel jeder Operation ist es, Schmerzen zu lindern, Nervenstrukturen zu entlasten, die Stabilität der Wirbelsäule wiederherzustellen und die Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.
Jede Operationsentscheidung
erfolgt individuell und basiert auf einer ausführlichen klinischen Untersuchung, modernen bildgebenden Verfahren sowie einer persönlichen Beratung. Durch eine sorgfältige Diagnostik, individuelle Operationsplanung und engmaschige Nachbetreuung sollen die bestmöglichen Voraussetzungen für einen erfolgreichen Behandlungsverlauf geschaffen werden.

Häufig gestellte Fragen zu den Operationen
Wann ist eine Wirbelsäulenoperation wirklich notwendig?
Eine Wirbelsäulenoperation ist dann sinnvoll, wenn starke Schmerzen oder neurologische Ausfälle trotz konsequenter konservativer Therapie bestehen oder sich verschlechtern.
Wird vor einer Operation immer alles andere ausprobiert?
Ja. Eine Operation ist immer die letzte Option. Physiotherapie, Injektionen, Akupunktur, Mikronährstoffe (Nahrungsergänzungsmittel), Chinesische Medizin oder andere konservative Maßnahmen werden vorher sorgfältig ausgeschöpft.
Kann eine Wirbelsäulenoperation Schmerzen vollständig beseitigen?
Das Ziel einer Operation ist die Verbesserung der Beschwerden und der Lebensqualität. Der individuelle Behandlungserfolg hängt jedoch von vielen Faktoren ab, darunter Diagnose, Krankheitsdauer, Begleiterkrankungen und der Zustand der betroffenen Nervenstrukturen. Ein bestimmtes Ergebnis kann daher nicht garantiert werden.
Wie läuft die Betreuung vor und nach der Operation ab?
Ich begleite meine Patient:innen persönlich während des gesamten Behandlungsverlaufs – von der OP-Entscheidung über den Eingriff bis zur Nachsorge und langfristigen Kontrolle des Behandlungserfolgs.
Wann muss ein Bandscheibenvorfall operiert werden?
Nicht jeder Bandscheibenvorfall erfordert eine Operation. Ein Eingriff kann sinnvoll sein, wenn starke Schmerzen trotz konservativer Behandlung bestehen bleiben, neurologische Ausfälle auftreten oder die Lebensqualität erheblich eingeschränkt ist. Ziel der Operation ist die Entlastung des betroffenen Nervs und die Reduktion der Beschwerden.
Was passiert bei einer Operation eines Bandscheibenvorfalls?
Bei einer Bandscheibenoperation wird das vorgefallene Bandscheibengewebe entfernt, das auf Nervenstrukturen drückt. Der Eingriff erfolgt häufig mikrochirurgisch und möglichst gewebeschonend. Ziel ist es, den Druck auf den Nerv zu beseitigen und Schmerzen sowie neurologische Symptome zu verbessern.
Welche Bandscheibenoperationen führen Sie durch?
Ich führe endoskopische und mikrochirurgische Bandscheibenoperationen durch, die besonders gewebeschonend sind und eine rasche Rehabilitation ermöglichen.
Wann sollte eine Skoliose operiert werden?
Ab einer Verkrümmung von 50° ist eine Operation indiziert. Ziel der Operation ist die Korrektur und Stabilisierung der Wirbelsäule. Dadurch kann das Fortschreiten der Verkrümmung verhindert und die Wirbelsäulenbalance verbessert werden. Das Ausmaß der Korrektur hängt von der individuellen Ausgangssituation ab.
Kann eine Skoliose auch im Erwachsenenalter operiert werden?
Ja. Skoliose-Operationen sind auch im Erwachsenenalter möglich und sinnvoll, wenn Schmerzen, Fehlstatik oder Organbelastungen bestehen. Die Art des Eingriffs richtet sich nach dem Alter des Patienten/der Patientin.
Was ist eine Spinalkanalstenose (Vertebrostenose) und wann wird sie operiert?
Bei einer Spinalkanalstenose (Vertebrostenose) handelt es sich um eine Wirbelkanalverengung. Diese Verengung erzeugt Druck auf das Rückenmark und kann va. ziehende Schmerzen in beiden Beinen sowie eingeschränkte Gehfähigkeit zur Folge haben. Eine Operation kommt in Betracht, wenn die Beschwerden trotz konservativer Therapie fortbestehen oder sich verschlechtern.
Wie wird eine Spinalkanalstenose (Vertebrostenose) operiert?
Bei der Operation wird die Engstelle des Wirbelkanals entfernt und das Rückenmark entlastet. Je nach Ursache und Stabilität der Wirbelsäule kann zusätzlich eine Stabilisierung notwendig sein. Ziel ist die Verbesserung der Beweglichkeit, Gehfähigkeit und Lebensqualität.
Wann ist eine Foramenstenose operationsbedürftig?
Von einer Foramenstenose spricht man, wenn die Nervenaustrittsöffnungen der Wirbelsäule eingeengt sind. Kommt es dadurch zu ausstrahlenden Schmerzen, Gefühlsstörungen oder Muskelschwäche, kann eine operative Erweiterung der betroffenen Nervenkanäle sinnvoll sein.
Was ist eine Spondylolyse?
Die Spondylolyse ist ein Defekt im Bereich des Wirbelbogens. Sie tritt bei der wachsenden Wirbeläule auf - ua. bei Sportarten mit Hohlkreuz-Bewegungen - und kann Rückenschmerzen oder eine Instabilität der Wirbelsäule verursachen. Nicht jede Spondylolyse muss operiert werden. Die Behandlung richtet sich nach den Beschwerden und dem Ausmaß der Instabilität.
Wann muss ein Wirbelgleiten (Spondylolisthese) operiert werden?
Beim Wirbelgleiten verschiebt sich ein Wirbel gegenüber dem darunterliegenden Wirbel. Führt dies zu anhaltenden Schmerzen, neurologischen Beschwerden oder einer Instabilität, kann eine Operation erforderlich werden. Ziel ist die Stabilisierung der Wirbelsäule und die Entlastung der betroffenen Nerven.
Was passiert bei einer Operation wegen Wirbelgleitens?
Je nach Befund werden die Nerven entlastet und die betroffenen Wirbel mithilfe moderner Stabilisierungssysteme dauerhaft gesichert. Die genaue Operationsmethode wird individuell an die Erkrankung angepasst.
Wann ist eine Operation an der Halswirbelsäule notwendig?
Operationen an der Halswirbelsäule können bei Bandscheibenvorfällen, Nervenengstellen oder Rückenmarkskompressionen erforderlich sein. Häufige Beschwerden sind Nackenschmerzen, ausstrahlende Armschmerzen, Gefühlsstörungen oder neurologische Ausfälle.
Welche Ziele hat eine Halswirbelsäulenoperation?
Ziel ist die Entlastung von Nerven oder Rückenmark, die Verbesserung neurologischer Symptome sowie die Wiederherstellung von Funktion und Lebensqualität. Die genaue Operationsmethode richtet sich nach der zugrunde liegenden Erkrankung.
Was ist eine Hyperkyphose?
Die Hyperkyphose bezeichnet eine übermäßige Rundrückenbildung der Brustwirbelsäule. In ausgeprägten Fällen kann sie zu Schmerzen, Haltungseinschränkungen und funktionellen Beschwerden führen.
Wann wird eine Hyperkyphose operiert?
Eine Operation wird nur bei ausgewählten Patientinnen und Patienten empfohlen, wenn die Fehlstellung stark ausgeprägt ist, Beschwerden verursacht oder sich weiter verschlechtert. Ziel ist die Verbesserung der Wirbelsäulenstatik und Körperhaltung.
Müssen Wirbelkörperfrakturen immer operiert werden?
Nein. Viele Wirbelkörperfrakturen können konservativ behandelt werden. Eine Operation wird dann erwogen, wenn die Stabilität der Wirbelsäule gefährdet ist, starke Schmerzen bestehen oder neurologische Strukturen betroffen sind.
Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei Wirbelkörperfrakturen?
Je nach Art und Ausmaß der Fraktur kommen minimalinvasive Verfahren oder stabilisierende Operationen infrage. Ziel ist die Wiederherstellung der Stabilität, Schmerzreduktion und möglichst rasche Mobilisierung.
Wann ist eine Operation bei Wirbelsäulenverschleiß sinnvoll?
Degenerative Veränderungen der Wirbelsäule gehören zu den häufigsten Ursachen für Rückenbeschwerden. Eine Operation kommt dann infrage, wenn konservative Maßnahmen keine ausreichende Besserung erzielen und die Beschwerden die Lebensqualität dauerhaft beeinträchtigen.

